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Hintergrund

 

Warum stellt man die Frage nach dem Inhalt des Begriffes 'Nachhaltigkeit'? Was ist 'Nachhaltigkeit' überhaupt?

Nachhaltigkeit ist ein Lösungs-Ansatz für Herausforderungen unserer Zeit.
Wer aber entscheidet darüber, was sie bedeuten kann - oder auch sollte?

Am Ende entscheiden die, die handeln, denn sie prägen das Verständnis aller.

Dadurch, wie Nachhaltigkeit verstanden
und gelebt wird, erhält sie die Kraft,
Dinge zu bewegen.

Deshalb fragen wir nach.

 

Zur Geschichte und Entwicklung des Projektes

Die Idee zum ARCHER TYPES:**-Projekt entstand 2013 aus dem Eindruck, dass Diskussion und Arbeit am Wandel zur Nachhaltigkeit auch 20 Jahre nach Rio'92 noch nicht allgemein in den Herzen und Köpfen der Menschen angekommen war. Es fehlten viele Schnittstellen ebenso wie die gesellschaftlich notwendige, geteilte Perspektive auf die gemeinsame Herausforderung.

 

Aus dieser Motivation und Problemlage heraus entwickelten die Soziologin Margot Schaper und der Mathematiker Claus Thies von der Bey 2014 den ersten Ansatz für das ARCHER TYPES:**-Projekt als freie, transdisziplinäre und gemeinwohl-orientierte Forschungs-Initiative. Als erstes Untersuchungs-Design entstand im selben Jahr die ARCHER TYPES:**-Basis-Studie, eine Online-Befragung von Fokusgruppen im deutsch-sprachigen DACH-Raum. Umfangreiche Hintergrundgespräche für die Konzeption der Studie wurden geführt und erste Kontakte für die Durchführung in Deutschland und Österreich etabliert.

 

Die aus organisatorischen Gründen notwendige Schaffung einer rechtlichen Form führte Ende 2014 zur Gründung des Träger- und Fördervereins hibisca e.V. für Nachhaltigkeits-Projekte in Berlin. Im Sommer 2015 wurde dem Verein die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Damit verbunden waren zahlreiche Anpassungen in Aufbau und Organisation des Projektes in 2015 und 2016.
Im selben Zuge wurden Randbereiche der Studie und Zusatz-Untersuchungen zusammen gefasst und zu eigenen Studien gestaltet (Embrace, Space Mission, Local). Ebenso wurde das Forschungs-Set-up zur Online-Studie (geplante Teilnehmerzahl ca. 1.500) vom ursprünglichen Forscher-Team Margot Schaper und Claus Thies von der Bey getestet und für die Durchführung durch ein größeres Forscher-Team umstrukturiert.

 

Nach Abschluss des zweiten Vereins-Jahres und der Grund-Etablierung einer Vereins-Struktur Ende 2016 konnte im Frühjahr 2017 die eigentliche Arbeit am ARCHER TYPES:**-Projekt wieder aufgenommen werden. Konzept und Kommunikation ebenso wie die Webseiten zum Projekt wurden grundlegend überarbeitet und ausgebaut. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Projekt im Interesse eines unabhängigen Projekt-Aufbaus ausschließlich aus eigenen Mitteln ohne staatliche Unterstützung bzw. sonstige Fördermittel organisiert und finanziert. Sämtliche ExpertInnen stellten hierfür ihr Wissen und ihre Zeit ehrenamtlich und zur Verfügung.

 

Derzeit werden neue ForscherInnen aufgenommen sowie das Fundraising für Aufbau, Erweiterung und die weitere Durchführung des Projektes aufgebaut. Die Unabhängigkeit des Projektes wird dabei aufgrund von Forschungs-Inhalt und -Anspruch bedingungslos erhalten bleiben.